Das Ruhrgebiet hatte
eine Geschichte vor der Zeit des Kohlebergbaus. Einige Städte
unserer Region sind bereits 1.000 oder gar 2.000 Jahre alt.
Der größte Teil des Landes war Bauernland. Aber auch
weite Wälder und Sümpfe in der Nähe der Flüsse
prägten das Bild der Landschaft. In der Emscherzone waren
früher Wildpferde ansässig, die noch heute auf so manchem
Stadtwappen zu finden sind.
Die meisten Menschen arbeiteten in der Landwirtschaft, aber es
gab auch Kaufleute, die mit ihren Pferdewagen die Handelsstraßen
befuhren. Daneben gab es auch noch den Adel, der sich mit prächtigen
Bauten ein Denkmal setzen wollte, und natürlich eine kleine
Trutzburg haben wollte, um sich vor Feinden zu schützen.
Aber es gab auch böse Raubritter in der Gegend.
Durch die Industrialisierung wurden einige Kaufleute sehr reich.
Sie konnten sich nun leisten, was auch schon der Adel tat, leben
in luxuriöser Umgebung.
In ganz Nordrhein - Westfalen sind noch ungefähr 3.000 (!)
Burgen und Schlösser erhalten geblieben. Sicherlich werde
ich in den nächsten Jahren noch mehr davon Ihnen vorstellen,
liebe Leserinnen und Leser.